In Menschen

Ludwigshafen ist Komparativ

Es gibt welche, die finden Ludwigshafen hässlicher als andere Städte. Drei Leute allerdings – übrigens keine/r davon aus LU gebürtig, noch nicht einmal dort lebend, sondern in Mannheim – haben den Sprung über den Rhein gewagt und sich in Ludwigshafen einmal genauer umgesehen.

Das nenne ich Mobilität im Kopf. Herausgekommen ist ein Gemeinschaftswerk der Grafikerin Rosa Segerer, der Autorin Sabine Eigenbrod und des Fotografen Klaus Hecke. Unter dem Buchtitel „Ludwigshafen“ zeigen sie, dass die Chemiestadt kulturell aufgeschlossener, locationtechnisch ungewöhnlicher, mentalitätsmäßig herzlicher ist (als Mannheim oder Heidelberg beispielsweise). Gestern nun wurde das Buch präsentiert, wie könnte es auch anders sein, an einem der spannenden Orte Ludwigshafens – im stillgelegten Hallenbad-Nord in original 50-er-Jahre-Architektur, mit einem wohlgefüllten Schwimmbecken, auf dem Kunst schwimmt und das als Löschwasserbevorratung des Gemeinschaftsmüllheizkraftwerks Ludwigshafen dient.

Eben alles ein wenig – anderster.

Für alle, die es wissen wollen – hier geht’s zur Buchbestellung.

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